Kategorie: Aktuelles

Imker-Infobrief aus Freiburg

Februar 2019

Sammlung aller Infobriefe aus Freiburg

 

5. Internationale Öko-Imkereikonferenz

Nach Bulgarien, Mexiko, Italien und Argentinien findet die 5. Internationale Öko-Imkereikonferenz erstmals in Deutschland statt. Der diesjährige Austragungsort ist die Universität Hohenheim bei Stuttgart.  Unter dem Thema Imkerei und Honigbiene im Spannungsfeld von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt werden Praktiker und Experten aus aller Welt vom 1. – 3. März die veränderten Rahmenbedingungen und Herausforderungen der Bio-Imkerei diskutieren.

Die Veranstaltung wird organisiert von der Universität Hohenheim, der dortigen Landesanstalt für Bienenkunde, dem Ökoverband Naturland sowie dem Imkereiforum der IFOAM (internationale Dachorganisation des Ökologischen Landbaus).  Von Freitag bis Sonntag bieten über 40 Referenten aus Praxis und Wissenschaft ein spannendes Programm.

Am Freitag den 1. März geht es um die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Imkerei. Unter anderen wird Walter Haefeker die europäische Agrarpolitik aus der Bienenperspektive beleuchten und Prof Stephan Lorenz von der Universität Jena wird sich mit der Frage beschäftigen, inwieweit Bienen, als Indikatoren nachhaltiger Entwicklung dienen können. Am Nachmittag referieren Prof. Tautz von der Universität Würzburg und Dr. Rüdiger Recknagel, der Vorstand der AUDI Stiftung Umwelt über mögliche Kooperationen von Wirtschaft und Imkerei. Die Beziehung zwischen Ökologischer Landwirtschaft und Imkerei wird von Prof. Urs Niggli, dem Leiter des Forschungsinstituts für biologischen Landbaus (FiBL) beleuchtet.

Am Samstag den 2. März dreht sich alles um die praktischen Herausforderungen in der ökologischen Imkerei. In Vorträgen und Workshops werden z.B. neue Wege in der Varroa Kontrolle aufgezeigt und Themen wie Reinfektion und Rückstandsproblematik, die Wahl eines guten Aufstellungsplatzes und Fragen des Tierwohls diskutiert. Beispiele der Stadtimkerei, der extensiven Berufsimkerei und genossenschaftlichen Imkerei zeigen alternative Wege auf.

Apitherapie ist das große Thema am Sonntag den 3. März. Hier geht es zum einen darum, was Apitherapie kann, aber auch um die Frage der Qualität der Produkte aus der ökologischen Imkerei.

Parallel zum sehr praxisorientierten Programm findet am Freitag und Samstag auch ein wissenschaftlicher Track in Englisch statt, bei dem neben wissenschaftlichen Themen, auch Erfahrungen aus der Praxis aus Afrika, Ägypten und Südamerika zu Wort kommen.

Nutzen Sie den Erfahrungsaustausch mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Praxis. Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite: https://organicapis.uni-hohenheim.de/

Dort geht es auch zur Anmeldung. Der Unkostenbeitrag für die gesamte Konferenz beträgt 120 Euro (für Spätbucher 140,-), für einen Tag 50 Euro (Spätbucher 60,-). Mittagessen und Kaffeepausen sind im Preis inbegriffen.

Die Veranstalter freuen sich auf zahlreichen Besuch von Imkern und Imkerinnen aus aller Welt.

Programm Öko-Imkereikonferenz März 2019

Bienen halten verpflichtet

Am Rande einer veterinärmedizinischen Tagung in Berlin ist der Wunsch nach einem Merkblatt gereift, das darüber informieren soll, dass Honigbienen nur mit sachgerechter Haltung geholfen werden kann, nicht jedoch mit dem bloßen Einlogieren in irgendwelche Beuten. Entsprechend hat Dr. Jens Radtke vom Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf den Auftrag übernommen, ein solches Merkblatt zu rechtlichen und ethischen Fragen der Bienenhaltung zu erstellen.

Es soll einerseits Interessenten in ihrer Entscheidungsfindung helfen und andererseits Neuimkern ihre grundsätzlichen Pflichten darlegen.

Quelle: DIB Aktuell 4/2018 Seite 7

Merkblatt „Bienen halten verpflichtet“

Weissacher Imkertage

Das Regierungspräsidium Stuttgart veröffentlicht die Vorträge des Weissacher Imkertages seit 2005 online.
Vorträge des Weissacher Imkertages

 

 

Aktuelle Informationen der Landesanstalt für Bienenkunde

Die Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim bietet das sogenannte Varroa-Telefon an.

Varroa-Telefon der Landesanstalt für Bienenkunde

Infobrief Bienen@Imkerei

Mehrere Bieneninstitute arbeiten bei der Erstellung des Infobriefs zusammen:

  • Fachzentrum Bienen an der LWG, Veitshöchheim
  • Fachzentrum Bienen und Imkerei am DLR Westerwald-Osteifel, Mayen
  • Abteilung Bienenkunde, Münster, Landwirtschaftskammer NRW
  • Bieneninstitut Kirchhain an der LLH, Kirchhain
  • Landesanstalt für Bienenkunde, Hohenheim
  • Länderinstitut für Bienenkunde, Hohen-Neuendorf

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